Franzjakk spielt Klavier!
Und liest ihre Texte!
Am 5. Oktober im wunderschönen
Chapeau St. Georg in Hamburg:
Wie schön du gelächelt hast als ich dir sagte dass du
Zauberschön bist, zum Durchbrennen schön.
Allein dafür hat es sich
gelohnt dass ich
meinen ganzen Mut und Energie und alles –
nur damit du so schön lächelst, du
Zuckermensch.
Im Format Hamburg und wir begibt sich das wunderbare »Luv&Lee-Improvisationstheater an bekanntere oder unbekanntere Orte der Stadt und schaut, welche Personen dort leben und was für Begebenheiten sich zwischen ihnen abspielen könnten. Das Publikum bestimmt den Stadtteil und beschreibt einzelne Lokalitäten, danach wird gespielt. Dabei entstehen zauberhafte, berührende und skurrile Geschichten, die diese Orte mit liebevollem Blick ganz neu interpretieren. Schade wär´s, wenn sie nach einem Abend einfach verschwinden würden!
Darum freue ich mich sehr, dass ich zuletzt einen Hamburg und wir-Abend miterleben und nun im Nachhinein als Comic festhalten durfte. Hier eine Vorab-Schwarz-Weiß-Version: Eine spannende Geschichte zwischen Liebe, Tod und Kriminalität aus dem Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Tätärätätää!
Weltverbesserung – wie geht das? Wir sagen: Ritter sind die Lösung.
Acht Menschen orientieren sich an einem der größten bekannten Ritterexperten – Don Quijote – und versuchen sich selbst darin, gute Ritter zu werden.
Don Quijote oder die Suche nach dem modernen Ritter – Probenfoto von Clemens Voigt
So viele gute Taten und trotzdem Prügel … so viele gute Taten und trotzdem Prügel …
Und genau wie ihr Vorbild scheitern sie zunächst in in ihrem Rittertraum, in ihrer Theaterillusion, in ihrem großen, zusammengebastelten Zirkus und müssen sich nun fragen, was sie aus diesem Misserfolg gewinnen können.
Sag mir doch nun, wer ist der größte Narr? Der es ist, weil er es sein muss, oder der es ist, weil er es sein will? (…) Der sich entschieden hat, Narr zu sein, der hat auch die Freiheit, sich zu entscheiden, kein Narr mehr zu sein. Und wenn der Narr frei ist, so hat er auch innerhalb seiner Narrheit alle Freiheiten. Was er als Narr macht, kann doch auch sehr sinnvoll sein.
Don Quijote gab seinem treuen Begleiter Sancho Pansa wertvolle Ratschläge zum Regieren seiner kleinen Insel und auch viele andere seiner Wegbegleiter verblüffte er mit seiner Klugheit, obwohl er doch zunächst so närrisch wirkte. Sein selbstgewähltes Rittertum gibt ihm die Kraft, die Welt zu verändern. Denn dass die Welt schlecht ist und Veränderung braucht, das steht für ihn außer Frage.
Ein knappes Jahr haben wir im Haus im Park der Körber-Stiftung in Hamburg-Bergedorf geprobt und vom 17.-21. März 2017 mit Don Quijote oder die Suche nach dem modernen Ritter unsere Auseinandersetzung mit dem Stoff präsentiert.
Danke für die wundervolle, bereichernde Zusammenarbeit!
Don Quijote oder die Suche nach dem modernen Ritter – Fotos von Clemens Voigt
DON QUIJOTE ODER DIE SUCHE NACH DEM MODERNEN RITTER
Stückentwicklung mit Laienspielern im Theater Haus im Park der Körber-Stiftung Leitung, Inszenierung, Musik, Video: Franziska Jakobi | Dramaturgie: Elise Schobeß
Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Don Quijote oder
Die Suche nach dem modernen Ritter
Was macht einen Ritter aus? Helm und Schwert? Abenteuerlust? Freigebigkeit, Gerechtigkeit und der Einsatz für die Armen und Schwachen einer Gesellschaft?
Miguel de Cervantes´ 1605 erschienener Roman Don Quijote, erster Kassenschlager der Neuzeit, beschwört das mittelalterliche Ritterideal herauf. So erfindet sich der Landadlige Quijano nach jahrelanger Ritterlektüre als der Ritter Don Quijote neu und macht sein Leben zu einer Kopie der gelesenen Abenteuer. Dass die Welt nicht vollkommen ist, steht für Don Quijote außer Frage. Zwischen Idealismus und Prügelei, Realität und Fantasie, Selbstständigkeit und Fremdbestimmung versucht er mit einem treuen Begleiter und der Dame seines Herzens als unerschöpflicher Inspirationsquelle die Welt besser zu machen – um am Ende vor der Frage zu stehen, was all die gelesenen Bücher mit dem eigenen Leben zu tun haben.
Neun Monate lang hat die Theatergruppe vom Haus im Park in Hamburg-Bergedorf Don Quijote befragt: War der selbsternannte Ritter verrückt oder ein Visionär? Und was bedeutet die Idee des Ritters für uns heute?
Ein Theaterprojekt der Körber-Stiftung im Haus im Park
Leitung und Inszenierung: Franziska Jakobi | Dramaturgie: Elise Schobeß | Mitarbeit Bühne: Ulli Muranka | Impro-Workshop: Felix Schwarzbold
Es spielen: Rita Bender, Peter Czikowski, Petra Demmin, Hannelore Grosch, Michael Juuls, Heiko Rothgenger, Katharina Splinter, Hannelore Tennigkeit-Cordshagen
Termine: 17., 19., 21. März 2017, 19 Uhr; Theater Haus im Park / HH-Bergedorf
Karten zu 8€ im Vorverkauf oder an der Abendkasse www.hausimpark.de
DON QUIJOTE ODER DIE SUCHE NACH DEM MODERNEN RITTER (c)franzjakk
Uuuh, wie die Zeit vergeht!
Inzwischen gehört die Jungfernfahrt der Zusammenarbeit von Luv&Lee Improvisationstheater und franzjakk schonwieder der Vergangenheit an. Anfang Januar wurde beim Gemischten Doppel im LICHTHOF Theater Hamburg fleissig im Format Welcher Kurs, Captain? improvisiert.
(c)LuvLeeImpro/franzjakk
Unsere vierzigminütige und ganz spontan entstandene (Impulse gaben lediglich ein paar von den Spielern zufällig ausgewählte Fotos am Anfang) Geschichte drehte sich um die Begegnung zwischen dem schrulligen Wasserverkäufer-Schmetterlingsfänger Bernhard und der emotionalen-oder-doch-nicht Soldatin Monika. Klein-Erna hat auch noch mitgespielt und ein Arzt und ein Clown und der schön-philosophisch-fastschonlegendäre Spontansatz: Du denkst doch, was ich meine …
Ania Groß von sketchnotes-hamburg.de war auch da und hat uns den Abend zeichnerisch ganz hervorragend festgehalten:
Gemischtes Doppel – Erster Teil mit Luv&Lee (c)Ania Groß/sketchnotes-hamburg.de
Nach der Pause kam eine andere Impro-Kombi zum Einsatz: die beiden spielten sich um Kopf und Kragen, unterstützt von der Klang- und Gesangscollage vom Chor doodooba!. Auch dazu eine bezaubernde Zeichnung von Ania:
Gemischtes Doppel – Zweiter Teil mit die beiden & doodooba! (c)Ania Groß/sketchnotes-hamburg.de
Franzjakk probt seit einiger Zeit mit den beiden famosen Spielern von Luv & Lee Improtheater an deren neuem Format Welcher Kurs, Captain?.
Dabei schippern wir in ganz unbekannten Gewässern und krakeln die Daten in unser Logbuch.
Erstes Land ist in Sicht bei Gemischtes Doppel – Abend für experimentelle Improgeschichten, am 8. Januar im LICHTHOF Theater Hamburg.
Liebe Leute, mit großer Freude darf ich mein nagelneustes und allererstes Hörspiel präsentieren:
Zettel von Toten zählen nicht – eine wahre Traumgeschichte in zwei Szenen
Reicht es aus, den Verstorbenen – in diesem Falle: verstorbenen Künstlern – Denkmäler zu errichten oder was stellt man mit deren Werk an? Reicht es aus, Vermächtnisse akribisch zu verwalten und zu vermarkten oder können sich Gedanken auch nach dem Tod noch weiter entwickeln? Was heißt es, ein Werk lebendig zu halten?
Was macht man mit den vermeintlich kleinen Leuten, die noch kein Werk vorzuweisen haben? Kann man die ernst nehmen oder sind die vorerst zu ignorieren?
Wachen die Toten über uns oder müssen wir unseren Weg allein gehen? Wie offen ist die Welt für Neues? Oder für Vergangenes?
Zettel von Toten zählen nicht ist einem nächtlichen Traum der Autorin nachempfunden und spürt in einer absurden Begegnung dreier Personen all diesen Fragen – im Großen oder Kleinen – nach.
Buch, Musik, Regie, Produktion: Franziska Jakobi | Sprecher: Jonas Hien
Der Pianist, Liedermacher und Kabarettist Johannes Kirchberg hat vor kurzem eine neue CD gemacht – Wie früher. Nur besser. heißt die. Inzwischen stellt er seine Lieder auch per Video vor – eins davon habe ich gemacht. Voilà, hier ist: Ich dagegen bin dafür:
Was für ein Spaß war das im Nachrichtenstudio, beim Dreh im Regen und auf dem Fußballplatz!
Ich dagegen bin dafür, dass jetzt die Sonne scheint.
Diese Woche war Probenstart für den feinsten aller irrenden Ritter! Die nächsten Monate findet ihr mich irgendwo bei verzauberten Kastellen oder in dunklen Höhlen, beständig auf der Suche nach Abenteuern und immer unter dem Schutzmantel der Liebe zur unvergleichlichen Dulcinea von Toboso.
>Theaterprojekt Don Quixote
Inspiriert von den vielen Geschichten in seiner Bibliothek lässt sich ein spanischer Edler in den besten Jahren zum Ritter schlagen und zieht fortan als Don Quixote durch die Welt. Ob diese dabei wirklich so ist, wie er sie sich denkt, spielt keine Rolle, entscheidend ist sein Einsatz für das Gute, sein Ideal des gerechten Ritters. Dass dabei nicht jeder seine Ansicht teilt und er mehr als einmal eher die Rolle des verrückten, gar gewalttätigen Ruhestörers ausfüllt und mehrmals gehörige Prügel bezieht, ist bekannt. In dem neuen Theaterprojekt geht es um die großen Themen von Gut und Böse, von Phantasie und Wirklichkeit und von selbstbewusstem Mut zur Veränderung in einer festgefahrenen Welt. Auf der Grundlage des klassischen Stoffes »Don Quixote de la Mancha« von Cervantes erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam ein eigenes Stück, das im Theater im Haus im Park aufgeführt wird, und nähern sich der Geschichte szenisch, filmisch und musikalisch an.<<
Die Gruppe ist noch offen für Teilnehmer, geprobt wird immer montags von 17-20Uhr im Haus in Park in Hamburg-Bergedorf, die Teilnahmegebühr beträgt monatlich 25€.
Die Premiere wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 sein.
Interesse? Meldet euch bei mir unter franzjakk(at)gmail.com oder direkt beim >>Haus im Park.
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