Was antwortet man, wenn die einfache Frage „Woher kommst du eigentlich?“ eine ganze Identitätskrise auslöst? „Between Volga and Void“ nimmt das Publikum mit in die Geschichten einiger, die bei dieser Frage ins Schwitzen geraten: Spätaussiedler*innen, Wolga-, Altai- und Schwarzmeerdeutsche und Migrant*innen zweiter Generation aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion. Die Solo-Performance von Kristina Schleicher basiert auf eigenen biografischen Bezügen und auf Interviews mit Betroffenen und verbindet Tanz, Text, Physical Theater und Videoprojektionen zu einer eindringlichen, poetischen Spurensuche. Sie macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: das Ringen um Herkunft, Zugehörigkeit und ein Zuhause zwischen Erinnerung und Gegenwart. Eine körperliche-emotional-faktische Auseinandersetzung mit Identität – roh, direkt und nahbar.
BETWEEN VOLGA AND VOID
Tanztheater von Kristina Schleicher & Team Vorstellungen: 19.+20.02.2026 19:30 »KulturForum Kiel Künstlerische Leitung & Performance: Kristina Schleicher /// Choreografisches Third Eye: Sofiia Greben /// Dramaturgie: Franziska Jakobi /// Video: Eugenia Bakunin /// Sounddesign & Musik: Artur Sommerfeld /// Kostüm: Pola Rader /// Lichtdesign: Söner Ramert ///Produktionsassistenz: Regina Schleicher
16:30Podiumsgespräch – Eintritt frei, ca. 60min, in deutscher Sprache
18:00 Theater-Live-Übertragung aus Charkiw – Tickets 5-28€, ca. 60min, ohne Sprache Im Anschluss Nachgespräch mit den Künstler:innen – ca. 30min, in englischer, deutscher und ukrainischer Sprache, Übersetzung findet statt
Szene aus „Civil Front“ (c) Alexander Kochegura
Podium: Transnationale Partnerschaft in komplizierten Zeiten Spätestens seit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 sind zahlreiche Initiativen entstanden, die zwischen Deutschland und der Ukraine Verbindungen herstellen und diese Partnerschaft auf vielfältige Weise stärken. Gleichzeitig bleiben die Branchen oft unter sich und wissen nicht unbedingt, was parallel in anderen Bereichen passiert. Deswegen bringen wir Vertreter:innen verschiedener Disziplinen zusammen, um transdisziplinär ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen: Was bringt Menschen in Kontakt und was hält sie darin? Welchen Regeln und Mechanismen ist Zusammenarbeit im städtischen oder staatlichen Kontext unterworfen und welche Tools braucht es, um sinnvolle und langanhaltende Kooperationen aufzubauen? Wie funktioniert Partnerschaft auf Augenhöhe, wenn ein Land im Krieg und das andere im Frieden ist? Dabei soll sowohl ein Bild über die vielfältigen Tätigkeiten vermittelt, als auch Schnittmengen und Synergien zwischen den Akteur:innen gefunden werden.
Live-Übertragung aus Charkiw: Hamburg-Premiere Schauspiel „Civil front – oh, what a wonderful world“ „Civil Front – oh, what a wonderful world“ ist ein Theaterstück, das im ukrainischen Charkiw gespielt und durch eine spezielle Technik als immersives Erlebnis live nach Hamburg übertragen wird – Publikum und Schauspieler können sich dabei in Echtzeit sehen und hören.
Entstanden im Frühjahr 2023, erzählt es die Geschichte zweier Brüder und eines Hundes, die zwischen Sirenen und Stromausfällen versuchen, ihren Alltag zu bestreiten. Dabei geht es nicht um Soldaten, Politik und große Heldengeschichten, sondern um alltägliche Fragen: Wie gehst du mit dem Hund raus, wenn über dir die Raketen fliegen? Wo besorgst du dir Essen, wenn die Supermärkte geschlossen sind? Wie gehst du in den Tag, wenn das normale Leben zum Stillstand gekommen ist?
Mit viel Humor und ohne Sprache erzählen die beiden Spieler eine eindringliche Geschichte über Resilienz und die Absurdität des (Über-)Lebens in einer Frontstadt.
HAMBURG: Projektleitung & -koordination: Franziska Jakobi, Gregory Popov Konzeption, Koordination, Betreuung Live-Übertragung: Max Buskohl Technische Betreuung und Lichtdesign: Sönke Christian Herm
PANEL: Moderation: Franziska Jakobi (under construction) / Teilnehmende: Dr. Stefanie Wodrig (Stadt Hamburg, Senatskanzlei, Abteilung für internationale Zusammenarbeit, Referat Nord- und Osteuropa, Ansprechpartnerin für den Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg-Kyjiw), André Pilling (Europäisch-Ukrainische Brücke e.V.), Katharina Knothe (Nicht schnacken – Machen! e.V. – Hilfstransporte zwischen Hamburg und der Ukraine), Stefan Henkel (Leitung Internationale Angelegenheiten, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
Eine Veranstaltung von »under construction & friends.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Claussen-Simon-Stiftung, der LICHTHOF Stiftung und dem Pakt für Solidarität und Zukunft Hamburg – Kyjiw.
“Nie wieder Krieg” wünschten wir uns und glaubten, dass er mit uns nichts zu tun hätte. Und jetzt ist er plötzlich wieder da, der Krieg. Aber: Krieg ist immer schon geschichtet in allen Ländern, in diesem Land, in dieser Stadt.
Wir suchen in Hamburg nach Spuren – finden Spielplätze in Bombenlücken, Rodelberge aus Trümmerschutt und international prämierte Bunkerumnutzungen. Wir spazieren auf Straßen, die Schneisen durch die verschwundene Altstadt schlagen, überqueren vergessene Grenzen und abgetragene Wallanlagen.
Unsere Hypothese: Frieden bekommen wir nur, wenn wir uns aktiv mit dem Krieg beschäftigen und Konflikte als Teil von uns annehmen: das rät die Psychologie und bestätigt die Traumaforschung. Indem wir den Krieg nicht ausblenden, können wir vielleicht eine Stadterzählung schaffen, die unsere Ohnmacht in Handlungsfähigkeit transformiert.
Nach einem Monat künstlerischer Recherche entsteht eine theatrale Szenencollage, bei der wir kollektiven Erinnerungslücken begegnen werden.
Auf Krieg gebaut – Abschlusspräsentation Fleetstreet Residency von Franziska Jakobi / Lena Carle / Matti Mühlschlegel Dienstag, 30. September 2025, 19:30 Uhr, Fleetstreet Theater Hamburg, Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg
Eintritt frei.
19:30 Einlass / Bar / Ausstellung Recherchematerial
20:00 Bühnenpräsentation (max. 60 Min)
im Anschluss offener Austausch
Hinweis: Die Aufführung kann zu jeder Zeit verlassen werden / relaxed performance, klassische Bestuhlung, Raum barrierefrei zugänglich, keine rollstuhlgerechte Toilette.
Im Juli 2025 fand in Izvoare / Ivó, einem Ort in den Ausläufern der Ostkarpaten in Rumänien, das Summer Music Session Camp statt. Dieses fünftägige Camp richtet sich an den kreativen Nachwuchs im mehrheitlich ungarischsprachigen Bezirk Harghita und hat dabei vor allem auch Jugendliche im Blick, die aus finanziellen und/oder strukturellen Gründen eher keinen Zugang zu solchen Formaten haben. Träger ist der Verein FORTE aus Cristuru-Secuiesc in Zusammenarbeit mit ValeoArt aus Odorheiu-Secuiesc.
Summer Music Session Camp 2025, Foto: ClickSpark Creatives
Im Camp gab es neben Workshops zu Musical-Gesang, Musikproduktion und Popmusik auch einen Workshop zu Bühnenpräsenz und Theater, den ich leiten durfte. Über fünf Tage erforschte ich mit zwölf Jugendlichen die Ausdrucksmöglichkeiten im Bereich Körper, Stimme, Raum und Miteinander und die Möglichkeiten, mit diesen Mitteln Geschichten zu erzählen und wichtige Themen zu verhandeln – und das über Sprachbarrieren hinweg, denn während die Jugendlichen Ungarisch als Muttersprache haben, mussten sie mit mir als Fremdsprachlerin mitunter Geduld aufbringen und auch mich in meiner Arbeit unterstützen. So entstand ein spannendes und bereicherndes Miteinander zwischen den Welten, mit einer berührenden Abschlusspräsentation auf der Freiluft-Bühne.
Vielen Dank für die Einladung!
Hier ein Bericht von Erdélyi TV (auch mit mir im Interview), einem wichtigen ungarischsprachigen Fernsehsender in Zentralrumänien:
WAGNER WELTWEIT – ein Projekt von »Sounding Situations, koproduziert mit Kampnagel Hamburg und der Deutschen Oper Berlin.
Hamburg-Premiere: 24.04.2025 Kampnagel K1 Weitere Aufführungen: 25., 26., 27.04.2025 Berlin-Premiere: 13.06.2025 Deutsche Oper Berlin, Tischlerei Weitere Aufführungen: 14., 15.06.2025
Im Juni 2023 marschierten die Söldner »Gruppe Wagner« auf Moskau zu und kündigten an, die Macht in Russland übernehmen zu wollen. Der Gründer, ein bekennender russischer Neonazi, hatte die Gruppe nach dem deutschen Komponisten Richard Wagner genannt. Die Söldner bezeichneten sich selbst als Musikanten, die Waffen waren ihre Instrumente und den Krieg verstanden sie als Oper. Mit WAGNER WELTWEIT erschafft das Hamburg-Berliner Musiktheaterkollektiv Sounding Situations eine multiperspektivische Musiktheaterproduktion über die Aktivitäten der »Gruppe Wagner« in musikalischem Cinemascope. Tik-Tok-Mythologien und Discord-Heldensagen treffen auf eine unsichere Gegenwart. Zusammen mit den Instrumentalist*innen entsteht eine vielschichtige und heterogene Live-Komposition. Sensibel, zeitgenössisch, dionysisch und minimal – ein Echtzeit-Ring des Nibelungen im Nachrichtenstudio.
Mit Hauke Heumann (Performance), Klaus Janek (Kontrabass fx), Elena M. Kakaliagou (Horn), Katsia Kaya (Sopran, Performance), Hannes Teichmann (live Elektronik), Michael Thieke (Klarinette), 1key (Videoperformance) Konzept, musikalische Leitung, Regie und TextSounding Situations / Jens Dietrich, Milena Kipfmüller, Klaus Janek Musik Richard Wagner / Ring in Bearbeitung der performenden Musiker:innen Recherche Lyubov Kasperovich, Masha Borzunova Bühne Doris Dziersk Kostüm Anja Ruschival Video Severin Renke GrafikdesignProjektionen Sonya N – Class Digital Graphics Prof. Christoph Knot – HFBK Hamburg Mitarbeit Regie, Transkription, Übersetzung, Arrangement Social Media-Projektionen Franziska Jakobi Lichtdesign und Technische Leitung Chris Umney Produktion Ann-Leonie Niss Presse Sarah Rosenau Dramaturgie Deutsche Oper Flavia Wolfgramm Hospitanz Mateo Primavesi Grafikdesign Stephanie Roderer
Vorbericht von ARTE:
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem Fonds Darstellende Künste, der Rudolf Augstein Stiftung, der Zeit Stiftung Bucerius und der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung Medienpartnerschaften: taz, field notes, Digital in Berlin
Weitere Vorstellungen am 09.02., 14.02., 15.02, 16.02.25
STATUS // Foto: G2 Baraniak
Willkommen zu einer Show der Superlative: Die Welt verändert sich. Gewohnte Kategorien geraten ins Wanken und gesellschaftliche Ordnungen verschieben sich. Wir müssen um unseren mühsam erarbeiteten Status fürchten. Doch keine Angst! Der Gastgeber des Theaterabends ist einer, der sich mit den Fallhöhen des Lebens auskennt: Nikita Petrosian, ukrainischer Schauspieler, gibt den heutigen Showmaster.
In einer multiperspektivischen One-Man-Show wird Petrosian beweisen, dass er es geschafft hat. Dass er alles sein kann und weiß, wie Status und Statuserhalt funktionieren. Und die gute Nachricht: Das können wir alle – vereint im schillernden Spiegel der selbstdarstellerischen Vereinzelungsgesellschaft, in der Realität und Fiktion verschmelzen zu einer glitzernden Nummernshow des Glücks.
Künstlerische Leitung, Regie: Franziska Jakobi // Performance: Nikita Petrosian // Dramaturgische Mitarbeit: Ruby Behrmann //Kostüm: Johanna Helen Baumann // Bühne: Kathrine Altaparmakov // Licht: Sönke Christian Herm // Musik: Simon Rösel // Produktion: Gregory Popov // Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Farina Jäger, Hark Empen
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Claussen-Simon-Stiftung, unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel. Medienpartner:in ist Byte FM
Podium „35 Jahre Friedliche Revolution – Quo Vadis DDR-Erinnerung in Hamburg“. Zu sehen: Jan Krawczyk, Franziska Jakobi, Jörg Stiehler. Foto: Vivienne Kirschnek
Die Wanderausstellung »“Demokratie vor Ort – Persönliche Erinnerungen von Hamburger:innen aus der DDR“, ein Projekt der Universität Hamburg, beschäftigt sich mit individuellen Geschichten rund um die deutsch-deutsche Geschichte, um Flucht, Ankommen und dem Streben nach Demokratie und Freiheit. Derzeit ist die Ausstellung im Kulturhaus Süderelbe in Hamburg-Neugraben zu sehen.
Im Rahmenprogramm der Ausstellung war ich, gemeinsam mit Jörg Stiehler (Zeitzeuge) und Klaas Anders (Uni Bremen) am 9.11.24 zum Podium „35 Jahre Friedliche Revolution – Quo vadis DDR-Erinnerung in Hamburg“ eingeladen. Als „Wendekind“ – geboren in der BRD, aber geprägt von Menschen und Geschichten aus der DDR, berichtete ich über meine Sicht auf den Umgang mit Erinnerung und auf die Beziehungen zwischen Ost und West. Ich berichtete auch von meiner künstlerischen Arbeit mit diesen Themen und überlegte mit, was es in Hamburg noch brauchen könnte, um den deutsch-deutschen Themen gerecht zu werden.
Vielen Dank an Theresa Hertrich und Jan Krawczyk für Organisation, Einladung und eine spannende Diskussion!
Die Produktion „Tyrannosaurus Regina“ von Hannsjana beim DRiP-Festival in Chemnitz. Foto: Franziska Jakobi
Als Teil von &FRIENDS BESUCH durfte ich in diesem Jahr gleich zwei Festivals der freien Szene besuchen: Das »DRiP-Festival im Juni in Chemnitz und das »Freistil-Festival im Oktober in und um Völklingen.
Die Völklinger Hütte, in der das Freistil-Festival der Freien Szene Saar stattfand. Foto: Franziska Jakobi
&FRIENDS BESUCH ist ein wunderbares Programm von »FESTIVALFRIENDS, das Künstler:innen aus dem ganzen Land einlädt, Festivals zu besuchen, sich zu vernetzen und sich über das Gesehene untereinander und mit der Szene vor Ort auszutauschen. Eine tolle Gelegenheit, um den Blick zu weiten, Netzwerke zu stärken und über die eigene künstlerische Praxis nachzudenken.
Vielen Dank an alle Organisator:innen und Teilnehmenden.
„Entrissene Welten“ ist eine Herzensproduktion, die sich aus zahlreichen eigenen und fremden biografischen Erlebnissen und Beobachtungen zusammensetzt. Sie beleuchtet, wie der Einfluss der Sowjetunion sich bis heute durch Generationen und Länder zieht – ausgehend von den 1950er Jahren bis ins Jahr 2022 und darüber hinaus. Besonders berührten mich wiederkehrende Publikumskommentare von Menschen aus verschiedenen ehemaligen Ostblockstaaten: „Wir hatten die selbe Kindheit“ (mehr Kommentare und Presseberichte »hier.)
„Entrissene Welten“ im Kulturwerk Rahlstedt, Foto: Olha Bielous
Ich bin sehr dankbar für alle Unterstützer:innen und Kooperationspartner:innen, die die Aufführungen möglich gemacht haben – angefangen im Kulturwerk Hamburg-Rahlstedt gemeinsam mit dem Rahlstedter Kulturverein und dem Hilfsfonds ART CONNECTS, über die Point-Alpha-Akademie in Geisa (Thüringen) und einer besonderen Aufführung in einem Schlosskeller, über das Neue Schauspiel Leipzig, u.a. unterstützt durch die Sächsische Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, bis hin zu zwei Aufführungen im LICHTHOF Theater, gefördert u.a. durch die Hamburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Wiederaufnahmeförderung des DfdK Hamburg aus Mitteln der Behörde für Kultur und Medien. Und ein besonders großer Dank natürlich an das Produktionsteam: Finja Kelpe, Mikhail Poliakov und Johanna Helen Baumann.
„Entrissene Welten“ im Neuen Schauspiel Leipzig, Foto: Clemens Voigt
Wir hatten spannende, aufschlussreiche und immer energievolle Aufführungen mit ganz unterschiedlichen Zuschauer:innen, die uns gezeigt haben, wie verschieden die Perspektiven auf das Thema sein können und auch, wie groß der Aufarbeitungsbedarf ist.
Wir hoffen, auch in der neuen Spielzeit weitere Aufführungen realisieren zu können. Mehr Informationen zur Produktion »hier.
„Entrissene Welten“ am LICHTHOF Theater Hamburg, Foto: Tillmann Engel
„Entrissene Welten – Kaleidoskop der Erinnerungen“ bringt die Geschichten dreier Generationen des postsowjetischen Raumes auf die Bühne: Geschichten von Zuhause, Verlust und Neuorientierung, Geschichten von kindlichen Lebenswelten in aufgewühlten Zeiten und Geschichten von desorientierten Erwachsenen mit dem Wunsch nach einem guten Leben für sich und ihre Kinder. Im Geflecht zusammengeklaubter Erinnerungen und historischer Querverweise entsteht so ein theatrales Bild der Ost-West-Geschichte seit 1952. Und wenn Worte nicht ausreichen, finden sich andere Mittel.
Regie, Text, Performance: Franziska Jakobi Choreografie, Performance: Finja Kelpe Musik, Performance: Mikhail Poliakov Ausstattung: Johanna Baumann Zusätzliche Zitate und Interviews: Menschen aus Ukraine, Deutschland, Russland.
Die Uraufführung fand am, 29.11.2023 im Kulturwerk Hamburg-Rahlstedt statt.
Stimmen aus dem Publikum:
„Ein sehr wichtiges Thema, das leider nicht so häufig angeschnitten wird. Überraschend toll dargeboten mit wenig Requisiten.“ „Wunderbare Performance, die ein hartes Thema so weich gemacht hat.“ „Wenige Mittel – viel Wirkung. Intensive musikalische Atmosphäre trotz minimalistischer Ausstattung. Expressivität des Tanzes. Authentizität inspiriert zu Aufmerksamkeit. Verschiedene Zeiten – Parallelität des Irrsinns.“ „Die Zeit verging wie im Flug. Nie langweilig!“
——
Das Projekt ist eine Koproduktion mit dem Rahlstedter Kulturverein und wurde gefördert von ART CONNECTS – Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden und dem Bezirksamt Wandsbek. Die Recherche zum Stück wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
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