2weeks:2cities:2lives – an audio collage


2weeks:2cities:2lives – an audio collage
spoken and recorded by Paul Kuznetsov and Franziska Jakobi
edited by Franziska Jakobi
Hamburg | Kharkiv, 2019

Our world is full of borders and differences, but we are all just humans. We are able to talk to each other if we are just ready to do this and risk to get a few steps out of our comfort zones. Actually, we all live similar lives with similar thoughts, questions and wishes. And we are all able to learn from each other, be curious, fascinated, surprised, inspired by everything a human´s life is about.
We hope that this project can be a little contribution to our world´s community. People, stay connected!

Das war: Prometheus – Zeit für Rebellion?

Projektleitung/Regie/Musik: Franziska Jakobi | Dramaturgie: Elise Schobeß | Ausstattung: Letycia Rossi | Dokumentation: Clemens Voigt
Stückentwicklung mit Laienspieler*innen im Theater Haus im Park der Körber-Stiftung Hamburg, April 2019

Fotos: Clemens Voigt

Zum Premierenmitschnitt auf YouTube geht es »hier.
Mehr Infos in der Kategorie »theater.

Motzkaus – Hamburgs neue Verlesebühne

Die ehrenwerten Damen und Herren Volgmann, Jakobi und von Sobbe, ihres Zeichens umtriebige Schreiberling-Musiker-Theatermenschen mit zahlreichen Nebentätigkeiten, laden ein zum fröhlichen Motzkaus  – Hamburgs neuer Verlesebühne, bei der alles verlesen wird, was sich verlesen lässt, und bei der auch alles andere passieren soll, was so passieren kann.

Motzkaus kommt von Labskaus, weil wir ja in Hamburg sind, und Labskaus kommt von „lobscouse“ und heißt „Speise für Flegel“, vielleicht kommt es aber auch von „Lappen“, das müsste historisch noch besser erforscht werden. Uns gibt das jedenfalls Anlass, mit euch flegelhaft und läppisch umherzulümmeln, wir am Bühnentisch, ihr an der Bar, und zu lesen, was uns zuvor aus den Köpfen und beim Motzkaus in die Finger kommt. Vielleicht verlesen wir uns auch und bestimmt lassen wir Musik verlauten und wenn ihr Lust habt, macht ihr auch mit oder wir stellen euch feine Gäste vor und andere lustige Sachen.

Motzkaus also – Rote Beete, Fisch und Ei, bei uns aber anders, Gewürzgürkchen gibts trotzdem. Und alles andere wird sich zeigen, nützt ja nix.

Prometheus – Zeit für Rebellion?

(c)franzjakk

Premiere am 6. April 2019, 19:00, Theater Haus im Park in Hamburg-Bergedorf
Zweite Aufführung am 7. April 2019. 16:00
Projektleitung, Regie, Musik: Franziska Jakobi | Ausstattung: Letycia Rossi | Dramaturgie: Elise Schobeß | Regieassistenz: Peter Czikowski
Es spielen:Hannelore Tennigkeit-Cordshagen, Marion Friedsch, Jovan Thiedig, Emily Brachvogel, Linda Müller, Stefanie Wodrig, Alya Adanna Bellmann, Dzenana Durakovic

Die Menschheit klagt ihren Schöpfer an: Prometheus. Er hat sie einst geschaffen, ihr das Feuer gebracht und sich dabei gegen alle Regeln aufgelehnt. Für diese Tat wurde er von Göttervater Zeus bestraft und über Jahrhunderte im Gebirge an einen Felsen gekettet.
Doch erst heute zeichnet sich die Tragweite dieses eigentlich lapidaren Diebstahls ab: Die Menschen stehen vor der ausgebeuteten Erde und unzähligen Toten. Das Feuer hat sich als Massenvernichtungswaffe entpuppt. Was tun? Die Schuld liegt immer bei den Eltern. Oder den Göttern. Der Prozess um Prometheus muss demnach wieder aufgerollt werden. Wird er noch einmal bestraft? Worin genau besteht die Anklage? Verbinden wir mit der Feuerbringung nicht auch Errungenschaften wie Fortschritt, Entdeckungen und Poesie? Ist Prometheus für die Folgen seiner Rebellion überhaupt verantwortlich?

Das Theaterprojekt beschäftigt sich mit den Fragen nach Verantwortung und Fürsorge zwischen den Generationen und verbindet dabei Lebensgeschichten der Mitwirkenden mit dem Stoff des Prometheus-Mythos.
Dem Zuschauer wird sich ein öffentlicher Prozess bieten, ein Medienspektakel aus theatralen, choreographischen, musikalischen und biographischen Elementen, in dem die Themen Schuld, Verantwortung und Rebellion zur Verhandlung kommen werden.

Ein Projekt der Körber-Stiftung im Haus im Park Hamburg-Bergedorf.

 

Plündern – NAKT Interfest – Kharkiv meets Hamburg

Foto: Performance Studies Uni Hamburg

Die Welt geht in zwanzig Tagen unter. Sie werden zugeben, Sir, dass dem Ereignis der Charakter der Dringlichkeit nicht abgesprochen werden kann.
(Jura Soyfer: Weltuntergang oder Die Welt steht auf keinen Fall mehr lang)

45 Studierende der theatralen Künste – die einen aus Hamburg, zweitgrößte Stadt Deutschlands, die anderen aus Kharkiv, zweitgrößte Stadt der Ukraine; treffen sich zur Weltuntergangsfachtagung auf Kampnagel. Im Gepäck: Ein Autor, geboren in der Ukraine, überlebt in Österreich, ermordet in Deutschland, obwohl er doch eigentlich noch nach Amerika wollte. Weiterhin im Gepäck: Betrachtungen, Ereignisse, Biographien, Weltgeschichte. Gemeinsame Zeit: Eine Woche, vielleicht ein bisschen mehr.

Im Begegnen und Plündern entsteht etwas Neues. Kann der Untergang verhindert werden? Nichts ist sicher. Nur eines: Die nächste Konferenz. Im Frühjahr. In Kharkiv.

Voll Hunger und voll Brot ist diese Erde / Voll Leben und voll Tod ist diese Erde / In Armut und in Reichtum grenzenlos / Gesegnet und verdammt ist diese Erde / Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde / Und ihre Zukunft ist herrlich und groß.

Plündern – NAKT Interfest – Kharkiv meets Hamburg
ein Projekt im Rahmen der Ukrainisch-Deutschen Kulturbrücke 2018
auf Initiative des Theaterensembles WHEELS und dem wheels e.V.(www.wheels-berlin.de)
durchgeführt von Studierenden der Performance Studies der Universität Hamburg, der HfMT Hamburg, des Schauspiel-Studio Frese Hamburg und der Nationalen Universität der Künste Kharkiv.
Gefördert durch das Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland des Auswärtigen Amts.

Aufführungen
Teil 1: 8. Dezember 2018, 21 Uhr, K1 – Kampnagel, Hamburg (Eintritt frei)
Teil 2: Februar/März 2019, Kharkiv

www.naktinterfest.com

Neuer Stadtteilcomic von Luv&Lee: Hamburg und wir in Altona

Im Format Hamburg und wir begibt sich das wunderbare »Luv&Lee-Improvisationstheater an bekanntere oder unbekanntere Orte der Stadt und schaut, welche Personen dort leben und was für Begebenheiten sich zwischen ihnen abspielen könnten. Das Publikum bestimmt den Stadtteil und beschreibt einzelne Lokalitäten, danach wird gespielt. Dabei entstehen zauberhafte, berührende und skurrile Geschichten, die diese Orte mit liebevollem Blick ganz neu interpretieren. Schade wär´s, wenn sie nach einem Abend einfach verschwinden würden! Also werden manche Geschichten zeichnerisch festgehalten.

Die letzte Comic-Ausgabe spielte im Hamburger Stadtteil »Ohlsdorf, die zweite nun im wunderschönen Altona. Der Altonaer Spritzenplatz wird neu interpretiert, wir treffen Gestalten von der Reeperbahn, entdecken besondere Orte und Praktiken in einem Blumenladen und verhandeln Beziehungen zwischen den und innerhalb der Generationen. Wenn das mal nix ist! Bühne frei und Augen auf für Luv&Lee in Altona:

(Klick für größere Ansicht)

Weiterlesen? »Hier geht´s zum kompletten Comic.

Das war: Gestern hab ich mein Smartphone weggelegt und begonnen, die Welt zu betrachten

Das ist sie also – die große, große Stadt.

Sagt er, der Mensch ohne Namen, der einzige Protagonist im theatralen Selbstfindungsmonolog Gestern hab ich mein Smartphone weggelegt und begonnen, die Welt zu betrachten. Und dann nimmt er den Zuschauer mit in seinen Stadtmenschen-Alltag zwischen Bürojob, U-Bahn und dem Versuch, zu leben. Er konstruiert sich seine perfekte Welt und scheitert an seinem Vorhaben, sie aufrecht zu erhalten; gerät vielmehr immer tiefer hinein in die Spirale aus Verunsicherung, Selbstzweifeln und dem Druck von außen.

Ich weiß nicht, ob das irgendjemandem bewusst ist, dass ich einmal die Zukunft unseres Landes war. Und jetzt eben die Gegenwart.

Fünf Monate lang haben wir uns zweimal die Woche zum Proben am Gymnasium Osterbek getroffen und uns überlegt, was einen jungen, frisch in der Großstadt und im Arbeitsalltag gestrandeten Menschen bewegen und motivieren könnte; überlegt, welche Dinge dieser Mensch sehen könnte, wenn er seinen Blick vom Smartphone heben und seine Welt betrachten würde. Das Ergebnis – ein einstündiger Monolog – wurde sowohl vom Publikum am Gymnasium Osterbek als auch von den Zuschauern im Bramfelder Kulturladen (Brakula) hochgelobt.
Nach dieser tollen Resonanz schauen wir gern, ob sich noch weitere Vorstellungen planen lassen.

Gestern hab ich mein Smartphone weggelegt und begonnen, die Welt zu betrachten. | Fotos: Clemens Voigt

Schülerstimmen aus der Nachbereitung im Unterricht (10. Klasse):
“Der Protagonist spricht eine Stunde davon, wie er sein Leben verändern will, aber am Ende tut er nichts! Wie viele Leute hat er Angst und versteckt sich.”
“Ich denke, dass dieses Theaterstück den Stress zeigt, den Menschen in einer Großstadt wie Hamburg haben. Das Stück hilft, über das Leben nachzudenken: Es ist wichtig, dass du nicht zu viel auf andere hörst, denn die Dinge, die du machst, müssen dir gefallen. (…) Du bist die einzige Person, die über dein Leben nach der Schule bestimmen sollte. Hör auf dich und nicht auf andere.”

mehr zum Projekt unter >>>theater.

 

Theater! Premiere! Monolog!

Gestern habe ich mein Smartphone weggelegt und begonnen, die Welt zu betrachten
Ein theatraler Selbstfindungsmonolog

Ein junger Mensch steckt fest in der Dauerschleife Alltag: Aufwachen, U-Bahn, Arbeit, Überstunden, ein bisschen Freizeit, schlafen, nächster Tag. Am Wochenende kurz: das Leben, danach: alles von vorn. Aber Leben – was soll das sein? Wie muss das aussehen? Wem soll es genügen? Wofür lebt man denn? Und wollte man nicht eigentlich mal was ganz anderes?
Durch endloses Monologisieren über sein perfekt-normales Leben beginnt der Protagonist, seinen routinierten Alltag zu hinterfragen und zu überlegen, wie er dahin geraten ist, was ihn eigentlich antreibt und wie er – verflixt nochmal – ein Leben bekommt, das ihm wirklich gefällt.

Eine Produktion des Projekts Berufsorientierung Schauspiel/Theater am Gymnasium Osterbek

Text/Regie: Franziska Jakobi
Es spielt: Moritz Braasch
In Nebenrollen: Soziale Netzwerke, Beziehungssongs und die Hamburger Hochbahn

31.1. 2018 19 Uhr »Gymnasium Osterbek (Mehrzweckhalle),Turnierstieg 24, Hamburg
3.2. 2018 20 Uhr »Brakula, Bramfelder Chaussee 265, Hamburg

Schon Wieder Liebe Och Nö – Musik&Texte

Franzjakk spielt Klavier!
Und liest ihre Texte!
Am 5. Oktober im wunderschönen
Chapeau St. Georg in Hamburg:

Wie schön du gelächelt hast als ich dir sagte dass du
Zauberschön bist, zum Durchbrennen schön.
Allein dafür hat es sich
gelohnt dass ich
meinen ganzen Mut und Energie und alles –
nur damit du so schön lächelst, du
Zuckermensch.

Beispielmusik gibt´s auf »soundcloud.